Beschreibung
Propolistinktur 30ml,wertvolles Naturheilmittel. Propolis ist eine Allzweckwaffe, denn es tötet Viren, Bakterien und auch Pilze ab.
- Bienen sammeln Harz: Spezialisierte Kittharzsammlerinnen nagen bevorzugt am späteren Nachmittag den zu dieser Zeit weichen, harzigen Überzug von jungen Baumknospen ab. Von dort tragen sie ihn wie Pollen an den Hinterbeinen in den Stock. Am liebsten fliegen sie Birken, Pappeln, Erlen, Kastanien und Weiden an.
- Anreichern mit eigenen Sekreten: Die Bienen kauen das gesammelte Harz noch mit eigenen Sekreten durch und reichern es auch mit Wachs an. Seine antibiotischen Eigenschaften stammen aber größtenteils aus den Pflanzen. Nach der Verarbeitung erfüllt es die gleichen Aufgaben wie auf den Knospen: Es wirkt auch im Stock gegen Pilze, Bakterien und Viren.
- Propolis desinfiziert: Die Zellenränder der Waben werden täglich mit Propolis überzogen und poliert. Sie stabilisiert die Waben und schützt die Brut vor Infektionen. Spalten und Ritzen bis zu einer Größe von drei Millimetern werden damit geschlossen. Fremdkörper, die die Bienen nicht aus dem Stock tragen können, wie eine Maus oder ein Totenkopfschwärmer, werden ebenfalls propolisiert und dadurch mumifiziert. Torben Schiffer hat gezeigt, dass auch Kondenswasser, das sich im Stock bildet und bei Brutbeginn im Januar wichtig ist, durch Propolis keimfrei wird.
Über 200 Einzelsubstanzen sind in Propolis bislang chemisch nachgewiesen. Neben 50 bis 60 % Pflanzenharzen sind das bis zu 30 % Bienenwachs, ca. 10 % ätherische Öle und 10 bis 20 % Vitamine, Antibiotika, Enzyme, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere Flavonoide. Die verschiedenen Komponenten variieren je nach Baumart und Jahr, und viele Inhaltsstoffe sind noch nicht identifiziert. Daher ist Propolis immer unterschiedlich, gewissermaßen ein Abbild der von den Bienen besuchten Vegetation.
Es ist weder künstlich herstellbar noch sind seine Inhaltsstoffe standardisierbar. In Deutschland ist es nach wie vor umstritten, ob Propolis apothekenpflichtig oder frei verkäuflich ist. Was für die Pharmaziegesetzgebung damit einen Alptraum bedeutet, ist jedoch die Grundlage der Heilwirkung, die eben erst durch die Gesamtkomposition entsteht. Dass sich auf Propolis keine Resistenzen ausbilden, ist auf diese Heterogenität der Zusammensetzung zurückzuführen. Es wirken viele verschiedene antibiotisch wirksame Substanzen gemeinsam, und sie sind von Jahr zu Jahr und von Ort zu Ort neu zusammengesetzt.
Seit jeher haben auch wir Menschen uns diese Wirkung zunutze gemacht. Bereits im alten Ägypten wurde Propolis bei der Haltbarmachung von Mumien eingesetzt. In der Hausapotheke des Imkers sollte es nicht fehlen: Wir setzen es als Propolis-Tinktur bei Halsweh, zur Mund- und Zahnhygiene, als Salbe bei Herpes und anderen Hautirritationen wie Akne ein. In Tierversuchen wurde sogar eine zytostatische Wirkung, d. h. eine Hemmung des Wachstums von Tumoren nachgewiesen.
Doch trotz aller wissenschaftlichen Studien und Kenntnisse aus der Erfahrungsmedizin: Als Hausmittel dürfen wir Propolis zwar nutzen, wegen der strengen Pharmaziegesetzgebung aber nicht als Heilmittel ausloben und verkaufen. Auch kann Propolis allergische Reaktionen hervorrufen. Es ist daher wichtig, vor der Anwendung zu prüfen, ob eine Allergie besteht.





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